Schweden

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Muddus Nationalpark

Zwischen der Nationalstraße 97 und dem Fluss Stora Lule älv südwestlich von Gällivare und Jokkmokk in der Landschaft Lappland liegt der schwedische Muddus Nationalpark. Eine Fläche von etwa 500 Quadratkilometer umfasst der Nationalpark und wurde im Jahre 1942 als Nationalpark eingerichtet. Im Jahre 1984 wurde er erweitert. Der Nationalpark Muddus besteht etwa zur Hälfte aus Waldgebiet, die andere Hälfte besteht aus Seen wie der Muddusjaure, der Luobbalape und der Stuor-Muddus sowie ausgedehnten Moorgebieten. Weiters befinden sich im Muddus Nationalpark zwei Vogelschutzgebiete, zu denen der Zutritt während der Sommermonate verboten ist, ein großes im Zentrum des Parks und eines am Südrand.
In den Sumpfgebieten des Muddus Nationalparks umfasst die Planzenwelt das Mädesüß, Erdglöckchen, Goldrute und verschiedenste Gräserarten. Aus Zwergbirke und Kiefer bestehen die Wälder. Luchse, Bären, Marder, Wiesel findet man im Muddus Nationalpark an Großtieren und in den tiefer gelegenen Teilen des Parks auch Elche und Rentiere. Gerade im Vogelschutzgebiet finden sich unter den 115 vorkommenden Vogelarten der Singschwan, das Auerhuhn und viele Singvögel.
Zugänglich ist der Muddus Nationalpark von der Nationalstraße 45 über einen 12 Kilometer langen Stichweg zum Eingang am südlichen Ende des Parks.
Besonders sehenswert im Muddus Nationalpark ist der Muddus Wasserfall mit 42 Metern Höhe etwa 10 Kilometer nördlich des Eingangs und die Moskoskoru – eine 100 Meter tiefe Schlucht.