Schweden

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Göta-Kanal

Zwischen den großen Seen Vänern und Vättern liegt der Göta-Kanal. Der Göta Kanal ist ein Wasserweg durch Götaland in Schweden. Er hat eine Länge von 190,5 Kilometer, wovon 87,3 Kilometer gegraben sind. Der Göta Kanal bildet zusammen mit dem Trollhätte-Kanal und dem Göta älv eine 390 Kilometer lange Wasserstraße quer durch Schweden, die einen Höhenunterschied von 91,5 Meter übersteigt.
58 Schleusen hat der Göta-Kanal und darf von Schiffen mit bis zu 30 Meter Länge, 7 Meter Breite und 22 Meter Höhe über dem Wasser und 2,82 Meter Tiefgang befahren werden. Einbezogen sind in den Verlauf des Göta-Kanal der Roxensee, der Vänersee und der Vättersee.
Der Architekt Baltzar von Platen erhielt am 12. April 1810 die Erlaubnis zum Bau des Kanals. Dabei war vorgesehen, dass Schiffe auf dem Weg vom Kattegat zur Ostsee durch Schweden fahren konnten, anstelle durch den Örseund und so den Sundzoll an Dänemark sparten. Am 26. September 1832 wurde der Kanal eröffnet – nur wenige Jahrzehnte vor Einführung der Eisenbahn. Durch die Einführung der Eisenbahn errang er keine entscheidende ökonomische Bedeutung. Dafür ist er allerdings eine starke Touristenattraktion.
Die Ausflugsschiffe „Diana“, „Juno“ und „Wilhelm Tamm“ verkehren auf dem Göta-Kanal. Im Jahre 1874 wurde das Schiff „Juno“ dem Dienst übergeben und ist damit eines der ältesten im Dienst stehenden Passagierschiffe der Welt.